Für Unternehmen ist Sprache ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ein Blick auf die Genderdebatte zeigt, das Marketing und Vertrieb besonders profitieren könnten. Warum das so ist, erläutern Marie Luise Sessler, Co-Gründerin des Innovation-Lab der Frankfurter Sparkasse, und Unternehmensberaterin Simone Burel, im Gespräch mit der Sparkassenzeitung.

Frau Burel, Linguistinnen und Linguisten haben herausgefunden, dass Gendersternchen bei Stellenausschreibungen wenig nutzen, solange der anschließende Text maskuline Sprachmuster verwendet. Was ist damit gemeint?

Simone Burel: Wörter sind nicht neutral, sondern transportieren sehr häufig Stereotype, Zuschreibungen und Wertebenen. Adjektive wie analytisch, ehrgeizig oder eigenverantwortlich werden als maskuline Eigenschaften, teamorientiert, engagiert oder fair hingegen als typisch weibliche wahrgenommen. Wenn solche maskulinen Sprachmuster dominieren, hält die Botschaft zwischen den Zeilen also nicht, was …

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